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Erste Bürgerversammlungen zu den Kiezkassen starten

Mit der Einführung der Kiezkassen im Haushaltsjahr  2013 haben die Bürger/innen erstmals die Möglichkeit über die Verwendung  von 50.000 Euro selbst zu bestimmen. Grundbedingung ist, dass das Geld  dem Bezirk zu Gute kommt. In den 20 Bezirksregionen von Treptow-Köpenick wurden dafür Kiezkassen eingerichtet. Das Budget ist jeweils abhängig von der Einwohnerzahl.

Um  Ausgaben-Vorschläge zu sammeln, den Austausch unter den Bürger/innen zu  fördern und die Ausgestaltung des weiteren Vorgehens zu besprechen, werden in den ersten Monaten des Jahres in jeder Bezirksregion erste Bürgerversammlungen veranstaltet. Wofür die Gelder ausgegeben werden sollen, wird dann in weiteren  Bürgerversammlungen oder in einem von den Bürger/innen initiierten anderen Rahmen bzw. Gremium entschieden.

Für  jede dieser Bezirksregionen gibt es einen Kiezpaten und einen  Stellvertreter, die nach Fraktionsstärken bestimmt wurden und von der Bezirksverordnetenversammlung ernannt worden sind. Für die Piraten sind René Pönitz für den Ortsteil Plänterwald und Volker Schröder für Alt-Treptow zuständig.

Weitere Infos zu den Kiezkassen, der Budgethöhe der jeweiligen Bezirksregion, den Kiezpaten, den Verfahrensregeln sowie zum Terminplan der Bürgerversammlungen gibt es unter diesem Link.

Bürgerversammlung zur Kiezkasse im Ortsteil Plänterwald am 20.02.2013

Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) des Bezirks Treptow-Köpenick hat für das Jahr 2013 Gelder für die „Kiezkassen“ in allen Ortsteilen des Bezirks bereitgestellt. Über die Verwendung der Gelder sollen die Bürgerinnen und Bürger des Ortsteiles selbst entscheiden.

Dazu laden die verantwortlichen Kiezpaten, Andrea Gerbode und René Pönitz, zur ersten Bürgerversammlung für Plänterwald in den BVV-Saal des Rathauses Treptow ein – und zwar

Mittwoch, den 20. Februar um 18:00 Uhr

Die nach Einwohnerstärke bereitgestellten Gelder betragen für den gesamten Ortsteil Plänterwald 2.200 Euro. Diese Mittel stellen einen Anfang dar, die Einwohnerinnen und Einwohner zu beteiligen. So soll ein Gestaltungsprozess vor Ort eingeleitet werden.

Auf dieser Veranstaltung soll einerseits festgelegt werden, wie über diese Gelder entschieden wird, andererseits können Vorschläge zur Verwendung eingebracht werden. Des Weiteren möchten die Kiezpaten gerne die Gelegenheit nutzen, sich mit den Bürgerinnen und Bürgern über die Belange im Ortsteil zu verständigen und fragen: Wie ist Ihre Vision für Ihren Ortsteil? Kennen Sie die Chancen und Gefahren, die jüngste Entwicklungen zum Spreepark mit sich bringen? In dieser ersten Bürgerversammlung können weitere Ideen und Fragestellungen zum Leben im Ortsteil Plänterwald geäußert werden.

In folgenden Bürgerversammlungen soll hier unter Mitwirkung der schon lange im Ortsteil engagierten Bürger eine unabhängige, kontinuierliche Beteiligung beginnen.

Kontakt: 

Resolution: Kein weiterer Personalabbau in der Bezirksverwaltung!

Gemeinsame Resolution von elf Piratenfraktionen im Land Berlin zum geplanten Personalabbau in den Bezirken.

Der Beschluss des Berliner Senats, bis 2016 die Verwaltung in den Berliner Bezirken auf 20.000 Vollzeitstellenäquivalente zu reduzieren, sorgt bei den unterzeichnenden Fraktionen der Piratenpartei Berlins für großes Unverständnis. Eine Umsetzung der völlig willkürlich gewählten Zielzahl führt zu weiteren, schmerzvollen Einschnitten in den ohnehin schon unzureichend besetzten Bezirksverwaltungen. Darunter leiden letztlich alle Bürgerinnen und Bürger Berlins, aber auch die Lebensqualität in der Stadt. Das darf nicht passieren!

Stellenkürzungen stellen eine Mehrbelastung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den einzelnen Dienststellen dar. Vielen Ämtern wurden zudem weitere Aufgaben zugeteilt, die von immer weniger Beschäftigten zu erledigen sind. Die Konsequenzen sind schon jetzt spürbar:

die Wartezeiten in den Bürgerämtern verlängern sich,
Anträge werden nicht fristgerecht bearbeitet,
die Gesundheitsämter kommen ihren Überprüfungen nicht nach,
Jugendämter sind überlastet,
Jugendfreizeiteinrichtungen müssen schließen und
Grünflächen werden nur noch unzureichend gepflegt.

Selbst Leistungen mit individuellem Rechtsanspruch können teilweise nicht mehr erbracht werden, wodurch Bürgerinnen und Bürger in Notlagen geraten, wenn sie auf diese Leistungen angewiesen sind. Den Unmut der Betroffenen bekommen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bezirksverwaltungen häufig direkt zu spüren.
Die Pläne sehen einen Abbau von 1.457 Vollzeitstellen in den nächsten fünf Jahren vor. Die Hauptlast sollen dabei die Bezirke Treptow-Köpenick, Lichtenberg, Mitte, Marzahn-Hellersdorf und Friedrichshain-Kreuzberg mit insgesamt 1.120 Stellen tragen. Hier zeigt sich das vollkommene Desinteresse des Senats an der Arbeit der Bezirksverwaltungen. Zur Berechnung der Höhe der abzubauenden Stellen in den Bezirken wurden, anstatt fachlicher Kennzahlen, die Einwohnerzahlen der Bezirke als Berechnungsgrößen genommen. Diese Berechnung entbehrt somit jeglicher fachlichen Bewertung und ignoriert die sozialen, strukturellen und geografischen Unterschiede der Bezirke.

Die Schmerzgrenze ist schon lange erreicht. Ein weiterer Personalabbau bringt uns einer Situation näher, in der die Bezirke ihre gesetzlich vorgeschriebenen Aufgaben nicht mehr erfüllen können und folglich kein Spielraum für die politische Gestaltung bleibt. Auch im Interesse der Bürgerinnen und Bürger muss die Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Beschäftigten im Mittelpunkt stehen, denn die Bezirke sind die Schnittstellen zu den Einwohnerinnen und Einwohnern des Landes Berlin.

Um unsere Bezirke gemeinschaftlich zu gestalten, um Gestaltungsspielräume nutzen und erweitern zu können, um allen Bürgerinnen und Bürgern Mitsprache, Teilhabe sowie Mitentscheidung zu ermöglichen, braucht es ein funktionierendes Gemeinwesen. Nur durch eine gut aufgestellte und bürgernahe Verwaltung wird auch gewährleistet, dass auch die Schwächsten in unserer Gesellschaft angemessen versorgt werden.
Damit die jetzt schon vorhandenen Einschränkungen für Bürgerinnen und Bürger aufgehoben werden können, müssen die offenen Stellen in der bezirklichen Verwaltung besetzt werden. Eine funktionierende bezirkliche Verwaltung ist die Voraussetzung für eine funktionierende demokratische Gesellschaft.

Wir, die unterzeichnenden Piratenfraktionen in den Bezirksverordnetenversammlungen Berlins, lehnen den geplanten Personalabbau ab und fordern das Abgeordnetenhaus, insbesondere die Regierungskoalition sowie den Berliner Senat auf, Maßnahmen zu ergreifen, die dazu führen, dass es auch in Zukunft eine bürgernahe Verwaltung in den Bezirken gibt.
Unterzeichnet:

Freifunk in den Rathäusern

Die Piratenfraktion Treptow-Köpenick hat für die kommende BVV-Sitzung einen Antrag gestellt, der eine Installation von Freifunk-Routern in den Rathäusern Treptow und Köpenick vorsieht (Drucksache VII/0278). Wir haben dazu die Bezirksverordneten der anderen Fraktionen angeschrieben, um mögliche Fragen im Vorfeld klären zu können.

Für die Förderung von Freifunknetzen ist dieser Standort wichtig, da damit Teilnetze im südöstlichen Teil Berlins mit der Innenstadt besser angebunden werden können.

Es gibt derzeit ein Förderprojekt der MABB (Medienanstalt Berlin Brandenburg). Bei der MABB sind die Geräte, die für die Umsetzung des Antrages benötigt werden, bereits eingeplant und werden in dieser Woche von dem entsprechenden Gremium bewilligt.

Dass die Installation der Freifunk-Router auf öffentlichen Gebäuden möglich ist, kann im Nachbarbezirk Friedrichshain-Kreuzberg bereits beobachtet werden. Dort wurde im August – nach gemeinsamem Antrag von Grünen und Piraten – eine vergleichbare Anlage auf dem Dach des Kreuzberger Rathauses in Betrieb genommen.

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Was beschließt das Bezirksamt?

Unabhängig von der noch ausstehenden Entscheidung der Bezirksverordnetenversammlung, hat sich das Bezirksamtskollegium Treptow-Köpenick in seiner Sitzung am 05.06.2012 den Antrag „Nachvollziehbarkeit der Bezirksamtsbeschlüsse“ der Piratenfraktion Treptow-Köpenick zu eigen gemacht und seine Geschäftsordnung dahin gehend geändert, Bezirksamtsbeschlüsse auf der Webseite des Bezirksamtes  zur Verfügung zu stellen.

Einerseits begrüße ich den Vorstoß des Bezirksamtes, relevante Verwaltungsprozesse künftig transparenter zu gestalten. Andererseits sind die Ausnahmeregelungen noch zu prüfen. So kann die Veröffentlichung zurückgehalten werden, wenn dem Rechte Dritter oder öffentliche Interessen entgegen stehen oder allgemeine Rechtsgründe im Einzelnen vorliegen. Demnach sind bisher nur 11 von ca. 17 Beschlüssen online frei zugänglich. Über die nicht veröffentlichten Beschlüsse kann daher nur spekuliert werden. Um die Nachvollziehbarkeit von Verwaltungsvorgängen zu gewährleisten, sollten zumindest die Beschlusstitel und die Gründe, die zu einem Ausschlusskriterium geführt haben, publiziert werden.

Mit der Bekanntgabe der Bezirksamtsbeschlüsse wurde gleichzeitig auch unser Antrag „Veröffentlichung der Geschäftsordnung des Bezirksamtes“ umgesetzt.

Umgeräumt

Wir haben es geschafft: im Rahmen der Sitzungspause haben wir heute endlich unseren Fraktionsraum auf Vordermann gebracht.

Im Oktober 2011 übernahmen wir nach der Wahl den Fraktionsraum vom „Bündnis für Sozialen Fortschritt“. Der Raum war dominiert von Schreibtischen und Regalen. Zunächst behielten wir die bisherige Anordnung der Möbel bei. Im Laufe der Monate stellte sich jedoch heraus, dass wir die Regalkapazitäten nicht ausschöpfen und es viel zu wenig Sitzmöglichkeiten gab. Wenn uns mehr als ein Gast unvorbereitet zur Fraktionssitzung besuchte, so konnten wir ihm keinen Sitzplatz anbieten.

Wir haben drei der vier Schreibtische sowie ein Regal und einen Kleiderschrank abgegeben. Dafür haben wir aus dem Möbellager des Rathauses einen großen Besprechungstisch sowie sechs stapelbare Stühle bekommen. Künftig haben wir bis zu zwölf Sitzplätze, d.h. Platz für 8 Gäste.

So sieht vorerst unser Raum aus (ehe der Arbeitsschutz kommt: Die losen Kabel werden noch verschwinden!):

Irrtum bei Abstimmung

Bei der Abstimmung zur Drucksache VII/0115 („Zusatzphase Rechtsabbiegen aus dem WISTA“) haben Mitglider der Piratenfraktion falsch abgestimmt, da sie dem Irrtum der negativen Beschlussfassung auferlegen waren. Der Antrag war im Ausschuss abgelehnt worden, wodurch die Beschlussfassung negiert abgestimmt wurde. Beim Aufruf wurde lediglich die Drucksache ohne Verweis auf die Beschlussempfehlung aufgerufen. Auf das Ergebnis der Abstimmung hatte dieser Irrtum keinen Einfluss.