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Vorläufige Konzeption zur Ausrichtung der Musikschularbeit

Am 14.06.12 sind die vorläufigen Konzepte des Amtes für Weiterbildung und Kultur veröffentlicht worden:

  • Aufstellung des Bezirkshaushaltsplan 2012/13: Neuausrichtung der Musikschularbeit, hier: Aufgabe des Musikschulgebäudes Friedrichshagener Straße 8P
  • Aufstellung des Bezirkshaushaltsplan 2012/13: Neuausrichtung der Musikschularbeit, hier: Umsetzungskonzept neue Standortstruktur

Bürgerhaushalt: Die Kiezkassen kommen

Der Haushaltsausschuss arbeitet zurzeit an der Entwicklung der Kiezkassen. In der Sitzung vom 18.04.2012 wurde der Auftakt gemacht. Nach dem derzeit gesetzten Zeitplan soll der BVV bis Ende Mai ein Konzept zur Beschlussfassung vorgelegt werden. Im Haushaltsausschuss wurde sich bereits fraktionsübergreifend darauf geeinigt, dass durch die BVV oder das Bezirksamt keine Bürger zur Ausgestaltung der Kiezkassen ernannt werden sollen. Ebenso sollen weder die BVV noch einzelne Ausschüsse eine abschließende Entscheidung fällen. Die Piratenfraktion Treptow-Köpenick verständigte sich in der letzten Fraktionssitzung über das Verfahren zur Ausgestaltung der Kiezkassen. In der nächsten Haushaltsausschuss-Sitzung werden wir uns für folgende Punkte einsetzen:

  • Die Einwohnerversammlungen sollten nicht nur zum Zweck der Kiezkassen durchgeführt werden, sondern auch zur Vernetzung und Verständigung der Einwohner auf Bezirksebene.
  • Dem Start der Kiezkassen sollte eine großzügige Einführungszeit (z. B. sechs Monate) vorausgehen, die vor allem für Information und Aufklärung genutzt werden soll. Diese Einführungsphase soll besonders weniger gut vernetzten Bürgern, die z. B. nicht in Vereinen organisiert sind, einen ausreichenden Zeitrahmen für die Auseinandersetzung mit dem Thema „Kiezkassen“ bieten.
  • Den Turnus der Einwohnversammlungen sollen die EVs selbst bestimmen.
  • Die im Haushaltsausschuss vorgeschlagene Gliederung in „Sozialräume“ (das sind Ortsteile, lediglich Köpenick ist gegliedert) halten wir für sinnvoll. (Es stand zunächst als Alternative die Gliederung in Wahlkreise zur Debatte, letztendlich ist diese Gliederung zu grobkörnig.)
  • Wir stehen einer „Jury“ aus gewählten Vertretern der Einwohner kritisch gegenüber. Die Bürger im jeweiligen Bereich sollen selbst entscheiden, ob sie dies möchten.
  • Das Bezirksamt soll eine „Preisliste“ für alltägliche Bezirksausgaben vorbereiten. (Was kostet eine Parkbank, ein Fahrradbügel, eine Spielplatzschaukel …)
  • Ein Anschreiben der Einwohnerschaft, ähnlich wie bei einem Bürgerentscheid, wird teurer als das Gesamtbudget. Sollten die Bürger doch angeschrieben werden, werden wir die Datenschutzregelungen genau prüfen.
  • Wenn das Bezirksamt einen Beschluss im Rahmen seiner Prüfungspflichten ablehnt (bspw. wäre ein Beschluss, der dem Privatwohl dient, nicht durch die Landeshaushaltsordnung gedeckt), geht dieser unmittelbar in den Haushaltsausschuss zurück.
  • Die Investitionsplanung sollte in diesem Zusammenhang mit publiziert werden. (Damit die Bürger nichts beschließen, was bereits schon gebaut wird.)

Offen gebliebene Fragen:

  • Sollen die Sondermittel, über deren Verwendung normalerweise die BVV entscheidet, den Kiezkassen bereitgestellt werden?
    • Vorteil: Damit könnte das Volumen der Kiezkassen verdoppelt werden.
    • Nachteil: Ist das Budget der Kiezkasse ausgeschöpft, kann auch die BVV nicht mehr gegensteuern.
  • Übertragung ins Folgejahr: Ist es möglich, dass nicht ausgegebene Gelder in der Kiezkasse verbleiben?
  • Einbindung moderner Medien für die Kiezkasse

    Wir freuen uns über weitere Vorschläge.

Einladung zur Fraktionssitzung in den Klub 103,5 am 20.04.12

Die Fraktion der Piratenpartei in der Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick tagt am 20.04.12 gegen 17:00 Uhr das erste Mal außerhalb des Treptower Rathauses. Die Sitzung wird im Klub 103,5 in der Wendenschloßstraße 103 stattfinden. Der Klub trat im Februar an alle Fraktionen mit der Bitte heran, eine Sitzung in deren Räumen abzuhalten, um insbesondere die Politik den Menschen näher zu bringen, die aus körperlichen und gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage sind, das Treptower Rathaus zu besuchen.
Unsere Tagesordnung und unser Live-Protokoll findet ihr in unserem Fraktionspad.
Die Audioaufnahme der Sitzung gibt es unter diesem Link.

Fraktionstreffen mit Oliver Igel am 27.02.2012

In der kommenden Fraktionssitzung, am 27. Februar 2012 möchte uns
Bezirksbürgermeister Oliver Igel den Haushaltsplanentwurf vorstellen und auch näher auf unsere Fragen eingehen. Die Fraktionssitzung der Piratenfraktion Treptow-Köpenick findet deshalb dieses Mal im dafür bestens ausgestatteten Konferenzraum 118, mit Steckdosen direkt am Tisch, im Rathaus Treptow statt. Wir freuen uns auf viele interessierte Gäste.

Die Punkte der regulären Tagesordnung und das Live-Protokoll findet ihr im Fraktonspad.

Die Molecule Crew würden wir gerne bitten, auf die Crewsitzung an dem
Tag zugunsten dieser Fraktionssitzung zu verzichten und anstehende
Themen einfach in die Gesprächsrunde mit einzubringen.

Bei Bedarf können wir gerne noch eine „Führung“ durchs Rathaus
machen, inklusive Fraktionsraum.

Ausschüsse außerhalb der Rathäuser

In folgenden Ausschüssen finden die Sitzungen am Donnerstag, den 16.02.2012 um 18 Uhr außerhalb der beiden Rathäuser statt:

  • „Weiterbildung und Kultur“ tagt in der Volkshochschule Treptow-Köpenick (Baumschulenstraße 79-81)
  • „Wirtschaftsförderung, Tourismus und Immobilien“ tagt bei der BAE Batterien GmbH (Wilhelminenhofstr. 69/70)

Alle anderen Termine könnt ihr unserem Fraktionskalender entnehmen.

Sonder-BVV-Sitzung am Dienstag

Am 14. Februar 2012 wird es kurzfristig eine außerordentliche BVV-Sitzung geben. Schwerpunkt der Sitzung wird die Terminfindung von zusätzlichen Ausschuss-Tagungen sein, die wir für die Beratung des Haushalts brauchen. Vielleicht gibt es zu diesem Zeitpunkt auch schon interessante Informationen zum Haushalt.

Eigentlich wäre diese Sitzung nicht notwendig gewesen, wenn am vergangenen Mittwoch im Haushaltsausschuss ein Konsens über den Zeitplan zustande gekommen wäre – doch der war mit der Linken nicht möglich. Statt dessen wurde einen Tag später die Sonder-BVV beantragt.

Also wer auch immer nun denkt: „Hey, ich habe am Dienstag noch nichts vor, ich gehe mal zur BVV“, dem würde ich ausnahmsweise davon abraten. Die Sitzungen am 01.03. und – je nach Ergebnis am Dienstag – wohl am 08. oder 09.03. werden spannender sein.

„Schultrojaner“

Drucksache VII/0089: Große Anfrage vom 16.01.2012

Im „Gesamtvertrag zur Einräumung und Vergütung von Ansprüchen nach §53 UrhG“[1] verpflichtete sich das Land Berlin, auf 1% der Schulrechner inzwischen „Schultrojaner“ getaufte Ausforschungssoftware installieren zu lassen. Abgesehen von grundsätzlichen Fragen und vielerlei ungeklärten rechtlichen Problemen, die meist auf Landesebene zu klären sind (vgl. auch Große Anfrage im AGH, Drucksache 17/0023 [2]), fragen wir hinsichtlich des Bezirkes das Bezirksamt um die Beantwortung folgender Fragen:

1. Welche Schülerzahlen werden im Bezirk für 2012 erwartet und wie hoch ist das 2012 geplante Budget für die Ausstattung von Schulen im Bezirk mit Lehrbüchern und Lehrmitteln? Wie hoch waren im Vergleich die Zahlen für 2010 und 2011?

2. Wie hoch ist der aus dem Vertrag resultierende Anteil an den vereinbarten Vergütungspauschalen, den unser Bezirk neu zu leisten hat?

3. Da laut Vertrag nicht alle durch die sogenannte Prüfung entstehenden Kosten von den Verlagen übernommen werden:

  • a)  Aus welchem Budget wurden im Bezirk die Prüfungen der Software, deren Verteilung und Wartung im Jahr 2011 beglichen?
  • b)  Aus welchem Budget sollen im Bezirk die Prüfungen der Software, deren Verteilung und Wartung im Jahr 2012 beglichen werden?
  • c) In welcher Höhe ist dies im Bezirk pro Jahr angesetzt?

4.  Nach § 3 Abs. 3 des Vertrages ist eine Genehmigung seitens des Rechteinhabers notwendig, wenn die Werke über den Kopiervorgang hinaus digital gespeichert werden. Moderne Kopierer speichern in der Regel die kopierten Seiten in einen Zwischenspeicher, die nicht in so einer Form gelöscht werden, dass sie in keiner Weise mehr digital nutzbar wären.

  • a) Liegen die Genehmigungen seitens der Rechteinhaber vor, Kopierer mit    Zwischenspeicher zu nutzen?
  • b) Wenn diese vorliegen, in welcher Höhe belasten diese Genehmigungen zusätzlich das Bezirksbudget?
  • c) Wie viele Kopierer und Projektoren (absolut und prozentual) an Schulen erfüllen die Anforderung, auch ohne die Sondergenehmigung genutzt werden zu dürfen?
  • d) Bis wann und in welcher Form soll es den Schulen ermöglicht werden, Lehrmittel entsprechend wieder auf allen Geräten, vervielfältigen zu dürfen?
  • e) Wie hoch wird das Budget dafür initial bzw. pro Jahr angesetzt?

5. Wie werden die durch diesen Vertrag entstehenden Mehrkosten finanziert?

[1] http://netzpolitik.org/wp-upload/20110615gesamtvertragtext.pdf

[2] http://www.parlament-berlin.de/ados/17/IIIPlen/vorgang/d17-0023.pdf

Vertagt auf die nächste BVV: 01.03.2012

Hallo Welt!

Am 18.09.2011 erblickten wir erstmals das Licht der Welt. Es war kurz vor Mitternacht, als die ersten Ergebnisse für die Bezirksverordnetenversammlung veröffentlicht wurden. Mit der ersten Hochrechnung war klar, dass wir vier Kandidaten in voller Fraktionsstärke in die BVV einziehen werden. Und damit konnten wir erstmals sagen: „Hallo Welt!“

Vielen Dank an alle, die uns gewählt haben!